Unsere Caller


Sie geben bei uns den Ton an ...

Michael Franz

 

Michael ist dem SD bereits seit dem Jahr 1996 verbunden. Im Dezember 1996 hat er die Graduation als MS Tänzer abgelegt. Im Jahr 1997 begann er dann, sich mit dem Callen zu beschäftigen. Michael ist Mitglied bei ECTA und Callerlab. Durch Callerschools bei Kenny Reese und Joe Kromer vertiefte er seine Kenntniss und seine Erfahrung. Inzwischen hält er selbst Seminare für Caller im Rahmen dieser mehrtägigen Seminarreihen. 

 

Ausbildung liegt Michael sehr am Herzen. Dies äußert sich nicht nur durch die vielen Classes, in denen er schon Tänzer im MS und Plus ausgebildet hat. Er bildet auch Caller aus. Hierzu bildet er sich selbst im Rahmen des in ECTA implementierten Ausbildungsprogramms (EEP) für ECTA Leader (also Caller, Cuer, Instructor und Prompter) fort. Dort war Michael im Jahr 2011 der erste Teilnehmer, der die Prüfung zum ECTA Teacher bestanden hatte. Schließlich folgte im Jahr 2016 die erfolgreiche Prüfung zum ECTA Trainer. In der letzten Ausbildungsstufe, dem ECTA Coach, die Michael derzeit durchläuft, geht es insbesondere darum, Kenntnisse zu erlangen, um noch besser als Ausbilder von Callern tätig sein zu können.

 

In der europäischen Callervereinigung ECTA ist Michael besonders aktiv tätig. Seit 2011 hat er die NRW weite regionale Callergruppe, den Callerstammtisch NRW, wieder mit neuen Impulsen versehen.

 

Michael tanzt B-Plus. Er callt auch diese Programme. Zu seiner großen Leidenschaft beim Callen gehört es nicht zuletzt, den Tänzern die unterschiedlichsten Figuren aus neuen Perspektiven zu präsentieren.

 

Seit Januar 2014 ist Michael fester Bestandteil unseres Callerteams. Nach dem sich Franz-Josef Overkamp, der von der Clubgründung im Jahre 1999 für die Windmill Dancers callte,  mit Jahresende 2016 von der Position des Club-Callers zurückgezogen hat, hat das Callerteam nun ein neues Aussehen.

 

Text: Michael Franz


Marion Zeisler

 

Ein kleiner Zeitungsartikel, der über einen „alternativen Sport" berichtete, ............. mein

Erstaunen darüber, dass man hier bei uns diesen fröhlichen „Festtanz" aus den Westernfilmen lernen kann, ............ meine Neugier war geweckt!

 

Ende Februar 2012 habe ich beim Schnupperabend der Windmill Dancers in Ennigerloh zum ersten Mal in einem Square getanzt. Das war der Anfang von meiner Begeisterung für meinen Squaredance, den ich - gefühlt - mittlerweile schon seit mindestens 20 Jahren praktiziere!

 

Entsprechend meiner grundsätzlichen Vorliebe für Perspektivenwechsel habe ich mich nach etwa eineinhalb Jahren gefragt, wie sich Squaredance wohl aus Callersicht darstellt. Seit September 2014 beschäftige ich mich intensiv damit, das Callen zu lernen. Dabei werde ich von unseren beiden Callern stark unterstützt: Franz-Josef (Overkamp) gibt mir immer wieder sehr hilfreiche Tipps, und Michael (Franz) hat mich als mein Haupt-Callercoach unter seine Fittiche genommen. Mit ganz viel Einfühlungsvermögen und unfassbarer Geduld bringt der derzeitige ECTA-Präsident es fertig, mir seine - äußerst konstruktive - Kritik so zu präsentieren, dass ich sie annehmen kann, ohne gekränkt oder entmutigt zu sein. Ungezählte Stunden hat er darauf verwendet, mich auf meinem Weg als Callerin fachlich und moralisch zu unterstützen und zu begleiten.

 

Außerdem gibt mir mein Stammclub seit gut einem Jahr die Möglichkeit, an den Clubabenden zu Übungszwecken jeweils ein bis zwei Tipps zu übernehmen. Dies ist natürlich sehr hilfreich, um praktische Erfahrung im Callen zu sammeln. Zu ebendem Zweck calle ich seit etwa zwei Jahren auch privat ca. alle vier bis sechs Wochen einen Nachmittag lang für einen Square von Clubtänzern, die mich freundlicherweise besonders engagiert unterstützen.

 

Als Ergänzung besuche ich immer wieder unterschiedliche Callerschools, die sich meist über ein ganzes Wochenende erstrecken. In meinen Gesangsstunden hilft mir meine - ebenfalls sehr engagierte - Gesangslehrerin stimmlich und gesanglich auf die Sprünge.

 

Dass ich einen großen Teil meiner Freizeit mit meinem Lieblingshobby - Tanzen und Callen(lernen) - verbringe, versteht sich von selbst. Zum Glück unterstützt mich nicht zuletzt meine Familie auf großartige Weise. Die viele Arbeit, die natürlich auch mit meinem Callenlernen verbunden ist, bin ich bereit, in Kauf zu nehmen, weil mir das Callen einfach Spaß macht!

 

Allen, die mich unterstützt haben und weiterhin unterstützen, danke ich ganz herzlich.

 

Text: Marion Zeisler